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Namibia Rundreise – Safari, Wüsten und Diamanten

Endlose Schotterpisten, Wüsten, Nationalparks und eine unglaubliche Tierwelt. Auf einer Namibia Rundreise – vom Caprivi-Zipfel über den Etosha Nationalpark, von der Hauptstadt Windhoek bis zum Fishriver-Canyon, dem größten Canyon Afrikas; Namibia ist einzigartig und fasziniert seine Besucher.

 

Windhoek – Hauptstadt und Startpunkt vieler Namibia Rundreisen

Windhoek liegt auf 1.650 m Höhe und ist die Hauptstadt Namibias sowie das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes. Der internationale Flughafen Hosea Kutako liegt ca. 40 km außerhalb. Innerhalb des Stadtkerns erkennt man Gebäude aus der Kolonialzeit und vielerorts trifft man auf Menschen deutscher Herkunft. Als besonders sehenswert gilt die im neogotischen Stil erbaute Christuskirche, die zu den schönsten Kirchen Afrikas zählt. Die im Zentrum gelegene Independence Avenue – die frühere Kaiserstraße – lässt sich gut zu Fuß erkunden und beherbergt viele Geschäfte und Straßencafés. Von Windhoek aus lässt sich Namibia in alle Richtungen erkunden.

 

Swakopmund – Namibias beliebtester Ferienort

300 km westlich von Windhoek liegt Swakopmund. Swakopmund ist nicht nur bei Touristen beliebt – auch die Namibianer entspannen gerne im südlichsten Nordseebad der Welt. Das Stadtzentrum ist ein Touristenmagnet. Hier findet man wunderschöne alte Gebäude, die einen in eine andere Zeit versetzen. Der 21 m hohe Leuchtturm ist das Wahrzeichen von Swakopmund und im Café Anton im Schweizer Haus, dem wohl bekanntesten Café Namibias, wird man mit Schwarzwälderkirschtorte und gedecktem Apfelkuchen verwöhnt. Deutscher geht’s nicht.

 

Skeleton Coast – Robben, der weltgrößte Schiffsfriedhof und die Shipwreck Lodge

Nördlich von Swakopmund brachten dichter Nebel, heftige Stürme und starke Strömungen schon viele Schiffe zum kentern. Neben endlosen Sandebenen prägen unzählige, teilweise noch gut erhaltene Wracks die Küstenlandschaft in dieser Region. Die Skelettküste gilt deshalb auch als weltgrößter Schiffsfriedhof. Nur die anpassungsfähigsten Tiere und Pflanzen können in dieser lebensfeindlichen Landschaft überleben. Beim Seal Reserve bei Cape Cross tummeln sich bis zu 100.000 Robben. Toll zu beobachten aber es stinkt erbärmlich und ist nichts für empfindliche Nasen. Weiter nördlich liegt das mit Totenköpfen und Walknochen geschmückte Eingangstor zum Skeleton Coast Park. Von hier aus geht es dann über eine endlos erscheinende, sehr einsame Schotterpiste weiter nach Möwe Bay. Hier ist für Selbstfahrer im 4-Wheel Drive Schluss. Wer sich aber einen wirklich einzigartigen und exklusiven Aufenthalt in absoluter Abgeschiedenheit gönnen möchte, bucht einen Aufenthalt in der 2018 eröffneten Shipwreck Lodge und lässt sich von einem Fahrer abholen.

 

Die Namib – Sossusvlei und Deadvlei

Auf einer Fläche von etwa 95.000 km² erstreckt sich eine der faszinierendsten und unwirklichsten Landschaften der Welt – die Namib. Die älteste Wüste der Welt ist berühmt für ihre gewaltigen Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören und je nach Sonnenstand in den schönsten Rot- und Orangetönen strahlen. Das Sossusvlei und insbesondere das Deadvlei gehören sicher zu den schönsten und bekanntesten Attraktionen und Fotomotiven in Namibia. Die Temperaturen schwanken hier zwischen 50 °C am Tag und 0°C in der Nacht. Für Ausflüge ins Sossusvlei und Deadvlei sollte man sehr früh am Morgen starten, unbedingt festes Schuhwerk tragen, für ausreichend Sonnenschutz sorgen und genügend Wasser mitnehmen.

 

Lüderitz & Kolmanskop – Diamaten im Wüstensand

Im Jahr 1883 gründete der Bremer Kaufmann Lüderitz, die erste deutsche Stadt in Südwestafrika. Damals war die Bucht der einzige geschützte Hafen an Deutschlands südwestafrikanischer Küste. Das Zentrum von Lüderitz ist geprägt von liebevoll restaurierten Häusern aus der Kaiserzeit. Sie sind die Überbleibsel des Diamantenrauschs zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskop liegt 15 km entfernt im Diamantensperrgebiet. Nachdem im Jahre 1908 um Kolmanskop ein erster Diamant gefunden wurde, kamen schnell 20.000 Glücksritter aus der ganzen Welt hierher. Einige Jahre später rückte man dann weiter bis hin zum Grenzfluss Oranje, zu noch lukrativeren Diamantenfeldern. Zwischenzeitlich erkannte man das touristische Potential von Kolmanskop als Geisterstadt und rekonstruierte einige Häuser. Zusammen mit den verfallenen und teils total versandeten Gebäuden, ergibt sich ein gespenstisches Bild einer Geisterstadt. Für Fotografen ist Kolmanskop, Pomona sowie das gesamte Sperrgebiet bis zum Bogenfels ein absolutes Eldorado.

 

Der Fishriver-Canyon – Afrikas größter Canyon

Der Fishriver-Canyon ist der größte Canyon Afrikas, über 150km lang und bis zu 550m tief. Er gilt zudem als der zweitgrößte Canyon der Welt und wird vom längsten Fluss Namibias, dem Fishriver durchzogen. Auch wenn der Fluss nur hin und wieder Wasser führt, stellt er die Lebensader in dieser Umgebung dar. Für gut trainierte Wanderer werden je nach Jahreszeit mehrtägige, geführte Touren durch den Canyon angeboten. Ein tolles, wenn auch anstrengendes Erlebnis im Rahmen einer Namibia Rundreise. In unmittelbarer Nähe zum Canyon gibt es einige sehr exklusive und originelle Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Etosha Nationalpark – Safari und luxuriöse Lodges

Der Etosha Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im Norden Namibias. Er gilt als der wichtigste Nationalpark Namibias und zählt zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas. In Namibia ist er mit Abstand der wichtigste und bekannteste Nationalpark. In den Wintermonaten ist es sehr trocken und die Wildtiere sammeln sich an den Wasserlöchern. Hier lassen sie sich hervorragend fotografieren. Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Giraffe, Gnu, Gepard, Hyäne, Berg- und Steppenzebra, Springbock, Kudu, Spießbock und Elenantilope sind die großen im Etosha Nationalpark anzutreffenden Säugetiere. Schakal, Löffelfuchs, Warzenschwein, Honigdachs und Ziesel sind einige der kleineren Arten. Der Etosha Nationalpark ist sehr gut erschlossen und auf „gepflegten“ Schotterpisten leicht zu erkunden. Um den Park herum befinden sich einige äußert luxuriöse Lodges.

 

Optimale Reisezeit:

Hauptsaison in Namibia ist Juni bis September und Mitte Dezember bis Mitte Januar. Dementsprechend gelten Februar, März sowie Oktober und November als Nebensaison, was für eine Namibia Rundreise durchaus reizvoll sein kann. Man kann das Land in der Phase durchaus gut bereisen und erhält dann recht gute Angebote. So gesehen könnte man die Nebensaison durchaus als optimale Reisezeit für Namibia bezeichnen. Weitere Infos hier!

 

Sprachen

Die offizielle Amtssprache in Namibia ist Englisch. Einige weitere Sprachen u.a. Afrikaans und Deutsch genießen rechtlichen Schutz als sogenannte Nationalsprachen und dürfen somit auch als Unterrichtssprache dienen.