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Auf einer Namibia Rundreise erlebt man unberührte Landschaften und wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Euch erwarten unvergessliche Erlebnisse mit der hiesigen Tierwelt wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, Nashörner und vielen anderen Arten.

 

Oryx auf Namibia Rundreise im Etosha

Oryx beim Trinken im Etosha Nationalpark

Namibia im Überblick

Die Republik Namibia ist ein Staat im südwestlichen Teil von Afrika mit 2,1 Mio. Einwohnern und erstreckt sich über eine Fläche von rund 824.000 km². Das Land grenzt an Angola, Botswana, Samia, Südafrika und den Atlantik. Es gibt auch noch eine knapp 100m lange Grenze zu Simbabwe, die aber als umstritten gilt. Seit 1990 ist Namibia als präsidiale Republik unabhängig und besitzt eine demokratische Verfassung. Es gilt Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit. Die Hauptwirtschaftsbereiche Namibias sind Bergbau, Fischerei, Tourismus und Landwirtschaft. Während die Landwirtschaft derzeit noch als größter Wirtschaftsbereich gilt, wächst auch der Tourismus sehr schnell. Die Währung Namibias ist der namibische Dollar (N$ oder NAD). Diese ist an den südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt und wird in Namibia als Währung akzeptiert.

Giraffe beim Fressen | Namibia Rundreise Etosha

Windhoek – Hauptstadt und Startpunkt vieler Namibia Rundreisen

Windhoek liegt auf 1.650 m Höhe und ist die Hauptstadt Namibias sowie das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes. Der internationale Flughafen Hosea Kutako liegt ca. 40 km außerhalb. Innerhalb des Stadtkerns erkennt man Gebäude aus der Kolonialzeit und vielerorts trifft man auf Menschen deutscher Herkunft. Als besonders sehenswert gilt die im neogotischen Stil erbaute Christuskirche, die zu den schönsten Kirchen Afrikas zählt. Die im Zentrum gelegene Independence Avenue – die frühere Kaiserstraße – lässt sich gut zu Fuß erkunden und beherbergt viele Geschäfte und Straßencafés. Von Windhoek aus lässt sich Namibia in alle Richtungen erkunden.

Gelbschnabeltoko | Rundreise durch Namibia

Gelbschnabeltoko im Etosha

Die Höhepunkte einer Rundreise durch Namibia

Namibia ist ein vielseitiges und absolut faszinierendes Reiseziel das sich insbesondere auf einer Rundreise optimal erkunden lässt. Endlose Schotterpisten, Wüsten, Nationalparks und eine unglaubliche Tierwelt. Auf einer Namibia Rundreise – vom Caprivi-Zipfel über den Etosha Nationalpark, von der Hauptstadt Windhoek bis zum Fishriver-Canyon, dem größten Canyon Afrikas; Namibia ist einzigartig und fasziniert seine Besucher.

Elefanten im Etosha | Namibia Rundreise

Elefanten im Etosha

Etosha Nationalpark – Safari und luxuriöse Lodges

Der Etosha-Nationalpark ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet im Norden Namibias. Der Etosha  gilt als der wichtigste Nationalpark Namibias und zählt zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas. In Namibia ist er mit Abstand der wichtigste und bekannteste Nationalpark. In den Wintermonaten ist es sehr trocken und die Wildtiere sammeln sich an den Wasserlöchern. Hier lassen sie sich hervorragend fotografieren. Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Giraffe, Gnu, Gepard, Hyäne, Berg- und Steppenzebra, Springbock, Kudu, Spießbock und Elenantilope sind die großen im Etosha Nationalpark anzutreffenden Säugetiere. Schakal, Löffelfuchs, Warzenschwein, Honigdachs und Ziesel sind einige der kleineren Arten. Der Etosha Nationalpark ist sehr gut erschlossen und auf „gepflegten“ Schotterpisten leicht zu erkunden. Um den Park herum befinden sich einige äußert luxuriöse Lodges.

Zebras beim Trinken im Etosha

Die Namib – Sossusvlei und Deadvlei

Auf einer Fläche von etwa 95.000 km² erstreckt sich eine der faszinierendsten und unwirklichsten Landschaften der Welt – die Namib. Die älteste Wüste der Welt ist berühmt für ihre gewaltigen Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören und je nach Sonnenstand in den schönsten Rot- und Orangetönen strahlen. Das Sossusvlei und insbesondere das Deadvlei gehören sicher zu den schönsten und bekanntesten Attraktionen und Fotomotiven in Namibia. Die Temperaturen schwanken hier zwischen 50 °C am Tag und 0°C in der Nacht. Für Ausflüge ins Sossusvlei und Deadvlei sollte man sehr früh am Morgen starten, unbedingt festes Schuhwerk tragen, für ausreichend Sonnenschutz sorgen und genügend Wasser mitnehmen.

Dune 45 | Namib Sossusvlei

Dune 45 Sossusvlei

Der Fishriver-Canyon – Afrikas größter Canyon

Der Fishriver-Canyon ist der größte Canyon Afrikas, über 150km lang und bis zu 550m tief. Er gilt zudem als der zweitgrößte Canyon der Welt und wird vom längsten Fluss Namibias, dem Fishriver durchzogen. Auch wenn der Fluss nur hin und wieder Wasser führt, stellt er die Lebensader in dieser Umgebung dar. Für gut trainierte Wanderer werden je nach Jahreszeit mehrtägige, geführte Touren durch den Canyon angeboten. Ein tolles, wenn auch anstrengendes Erlebnis im Rahmen einer Namibia Rundreise. In unmittelbarer Nähe zum Canyon gibt es einige sehr exklusive und originelle Übernachtungsmöglichkeiten.

Fishriver Canyon | Namibia Rundreise

Fishriver Canyon – der größte Canyon Afrikas

Kaokoveld – Zu Gast bei den Himba

Das landschaftlich vielfältige Kaokoveld ist eine sehr abgelegene Gegend, die von vielen Gebirgszügen und Trockenflüssen durchzogen ist. Neben Abgeschiedenheit und wunderschönen Landschaften bietet die Region Kaokoveld etliche Highlights, die es zu besuchen lohnt. Hier leben die Ovahimba, die letzten echten Nomaden Namibias, die mit ihren Familien und Rinderherden durch das Land ziehen. Hier liegen die Epupa Fälle, die Ruacana Fälle, viele traditionelle Dörfer der Ovahimba und auch der Skeletton Nationalpark. Der Besuch der Skelettküste Wüstenelefanten und Wüstenlöwen.

Himba-Frau auf einer Namibia Rundreise

Himba-Frau

 

Skeletoncoast | Eingangstor Skelettküste

Skeletoncoast, Eingangstor

Skeleton Coast – Robben, der weltgrößte Schiffsfriedhof und die Shipwreck Lodge

Nördlich von Swakopmund brachten dichter Nebel, heftige Stürme und starke Strömungen schon viele Schiffe zum Kentern. Neben endlosen Sandebenen prägen unzählige, teilweise noch gut erhaltene Wracks die Küstenlandschaft in dieser Region. Die Skelettküste gilt deshalb auch als weltgrößter Schiffsfriedhof. Nur die anpassungsfähigsten Tiere und Pflanzen können in dieser lebensfeindlichen Landschaft überleben. Beim Seal Reserve bei Cape Cross tummeln sich bis zu 100.000 Robben. Echt beeindruckend aber es stinkt erbärmlich und ist nichts für empfindliche Nasen. Weiter nördlich liegt das mit Totenköpfen und Walknochen geschmückte Eingangstor zum Skeleton Coast Park. Von hier aus geht es dann über eine endlos erscheinende, sehr einsame Schotterpiste weiter nach Möwe Bay. Hier ist für Selbstfahrer im 4-Wheel Drive Schluss. Wer sich aber einen wirklich einzigartigen und exklusiven Aufenthalt in absoluter Abgeschiedenheit gönnen möchte, bucht einen Aufenthalt in der 2018 eröffneten Shipwreck-Lodge und lässt sich von einem Fahrer abholen.

Robbenkolonie am Cape Cross, Skeletoncoast

Robbenkolonie am Cape Cross

 

Shipwrecklodge an der Skeletoncoast

Shipwrecklodge an der Skeletoncoast

 

Shipwrecklodge bei Nacht

Shipwrecklodge bei Nacht

Caprivizipfel – Highlight einer Namibia Rundreise

Der Caprivizipfel im Nordosten des Landes ist einganz besonderes Ziel auf einer Namibia Rundreise. Das 450 Kilometer lange Gebiet zieht sich wie ein langer Landstreifen in Richtung Sambia und Simbabwe. Der Caprivizipfel besticht durch eine überwältigende tropische Landschaft, die von Flüssen, Feuchtgebieten und üppiger Wildnis durchzogen ist. Das Gebiet dient als Migrationsroute großer Elefanten- und Büffelherden und bietet den Tieren beste Lebensbedingungen.

Spitzkoppe, Felsbogen | Namibia Rundreise

Spitzkoppe, Felsbogen

Swakopmund – Namibias beliebtester Ferienort

300 km westlich von Windhoek liegt Swakopmund. Swakopmund ist nicht nur bei Touristen beliebt – auch die Namibianer entspannen gerne im südlichsten Nordseebad der Welt. Das Stadtzentrum ist ein Touristenmagnet. Hier findet man wunderschöne alte Gebäude, die einen in eine andere Zeit versetzen. Der 21 m hohe Leuchtturm ist das Wahrzeichen von Swakopmund und im Café Anton im Schweizer Haus, dem wohl bekanntesten Café Namibias, wird man mit Schwarzwälderkirschtorte und gedecktem Apfelkuchen verwöhnt. Deutscher geht’s nicht.

Apfelkuchen im Schweizerhaus, Swakopmund

Apfelkuchen im Schweizerhaus

Lüderitz & Kolmanskop – Diamaten im Wüstensand

Im Jahr 1883 gründete der Bremer Kaufmann Lüderitz, die erste deutsche Stadt in Südwestafrika. Damals war die Bucht der einzige geschützte Hafen an Deutschlands südwestafrikanischer Küste. Das Zentrum von Lüderitz ist geprägt von liebevoll restaurierten Häusern aus der Kaiserzeit. Sie sind die Überbleibsel des Diamantenrauschs zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskop liegt 15 km entfernt im Diamantensperrgebiet. Nachdem im Jahre 1908 um Kolmanskop ein erster Diamant gefunden wurde, kamen schnell 20.000 Glücksritter aus der ganzen Welt hierher. Einige Jahre später rückte man dann weiter bis hin zum Grenzfluss Oranje, zu noch lukrativeren Diamantenfeldern. Zwischenzeitlich erkannte man das touristische Potential von Kolmanskop als Geisterstadt und rekonstruierte einige Häuser. Zusammen mit den verfallenen und teils total versandeten Gebäuden, ergibt sich ein gespenstisches Bild einer Geisterstadt. Für Fotografen ist Kolmanskop, Pomona sowie das gesamte Sperrgebiet bis zum Bogenfels ein absolutes Eldorado.

Diamantengebiet Kolmanskop, Lüderitz

Diamantengebiet Kolmanskop

Optimale Reisezeit für eine Namibia Rundreise

Hauptsaison in Namibia ist Juni bis September und Mitte Dezember bis Mitte Januar. Dementsprechend gelten Februar, März sowie Oktober und November als Nebensaison, was für eine Namibia Rundreise durchaus reizvoll sein kann. Man kann das Land in der Zeit durchaus gut bereisen und erhält dann recht gute Angebote. So gesehen könnte man die Nebensaison durchaus als optimale Reisezeit für Namibia bezeichnen.

Turnhalle in Lüderitz

Turnhalle in Lüderitz

Sprachen

Die offizielle Amtssprache in Namibia ist Englisch. Einige weitere Sprachen u.a. Afrikaans und Deutsch genießen rechtlichen Schutz als sogenannte Nationalsprachen und dürfen somit auch als Unterrichtssprache dienen.

Tote Bäume im Deadvlei, Sossusvlei