Sri Lanka - ein unentdecktes Paradies

Inmitten des Indischen Ozeans, quasi vor den Toren Indiens, liegt Sri Lanka. Endlose, palmengesäumte Strände, eine über 2000-jährige Kultur, eine üppige Bergwelt, endlos anmutende Teeplantagen und natürlich die bunte Tierwelt. Das und vieles mehr macht Sri Lanka aus. Und alles kann man auf relativ kleinem Raum erleben und ohne die aus anderen Ländern bekannten Touristenmassen. Ein Besuch bei den Ureinwohnern Sri Lankas? Wohnen bei Einheimischen?  Meditieren in uralten Tempel? Entspannen am Traumstrand eines Luxushotels? Alles machbar – und das sogar mit einem kleinen Geldbeutel. Ein Land, das nur darauf wartet, seine Geheimnisse von Individualisten entdecken zu lassen. Am Besten lassen sich die Sehenswürdigkeiten der Insel mit einer Rundreise erkunden. Kommen Sie aber bitte nicht auf die Idee selbst zu fahren und nehmen Sie sich einen professionellen Fahrer. Das ist für unsere Verhältnisse sehr günstig und Sie kommen sicher ans Ziel.


Sri Lankas ältester Fischmarkt

Zugegeben, Sie brauchen einen stabilen Magen um schon frühmorgens einen Fischmarkt zu besuchen. Aber die Auktion der frisch gefangenen Fische und Meerestiere, die schon ab 3 Uhr morgens auf dem Fischmarkt von Negombo beginnt,  ist ein echtes Erlebnis. Von Krebsen bis zu Haien wird fast alles angeboten und der Handel ist laut und leidenschaftlich. Es wird geschrien, gefeilscht und lautstark angepriesen. Hier decken sich die Hotels und Restaurants aus der ganzen Umgebung mit fangfrischem Fisch ein und es ist nicht unwahrscheinlich, dass der ein oder andere Fisch am Abend herrlich zubereitet auf Ihrem Teller liegt.

 

Eine der schärfsten Küchen der Welt 

Wer sein Essen gerne scharf mag, ist auf Sri Lanka gut aufgehoben und wird gegebenenfalls auch seinen Lehrmeister finden. Seit dem Mittelalter war Sri Lanka ein Umschlagplatz für teure Gewürze auf Ihrem Weg nach Europa. Vor allem durch den Einsatz von verschiedenen Chilisorten und Pfeffer heizen einem die Gerichte richtig ein. Wenn Sie einen Selbstversuch wagen möchten, meiden Sie die großen Restaurants, die vornehmlich internationale Küche anbieten. Suchen Sie lokale und oftmals versteckte Restaurants der Einheimischen auf! Versuchen Sie hier ein Curry, mit Linsen, Bohnen, Okra, Lotuswurzeln, Geflügel, Meeresfrüchten und Fisch. Ihr westlicher Gaumen wird sich lange daran erinnern.

Eine Zugfahrt durch die Bergwelt von Sri Lanka

Eine Zugfahrt durch die Berge? Ja, wieso nicht? Hierbei handelt es sich um die Strecke von Kandy nach Ella. Diese Zugfahrt ist ein absolutes Highlight einer Sri Lanka Reise und egal, ob wie lange Sie hier sind, die Zeit für diese Strecke sollten Sie sich nehmen. Während der Zug sich durch grüne Teeplantagen immer weiter hinauf in das zentrale Hochland windet und die Temperaturen deutlich kühler werden, genießen Sie die faszinierenden Ausblicke durch die offenen Fenster und Türen. An vielen Stellen hält der Zug an und Einheimische bieten Snacks und Getränke durch das Zugfenster an. Ein absolut schmackhaftes Erlebnis!


Sigiriya - der Löwenfelsen

Unterwegs sollten Sie auf jeden Fall den Löwenfelsen - Sigiriya genannt - besuchen, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Diesen Felsen zu besteigen ist keinesfalls ein lockerer Spaziergang – eher ein echt schweißtreibendes Erlebnis für Schwindelfreie. Für den Besuch von Sigiriya sollte man einen Vormittag einplanen, gutes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitnehmen. Auch ist es empfehlenswert, den Aufstieg zum Felsen möglichst früh morgens zu beginnen und nicht erst in den heißen Mittagsstunden. Die unteren Steinstufen wurden allesamt individuell gefertigt, sie sind unterschiedlich hoch und meist für unsere Schuhgrößen zu kurz. Daher erfordert das Besteigen des Felsens jederzeit hohe Konzentration, insbesondere bei Nässe. Auch wenn Sie sich gegen eine Besteigung entscheiden ist das Sigiriya World Heritage Site (UNESCO Weltkulturerbe) auf jeden Fall einen Besuch wert.


Zu Besuch bei den Veddas

Die Veddas sind die echten Ureinwohner Sri Lankas. Sie leben im Wald und gehen ihren eigenen Traditionen nach. Das Dorf der Vedda liegt ca. 100 km östlich von Kandy und böse Zungen sprechen zwischenzeitlich davon, dass es sich bei dem Dorf um eine Touristenfalle handelt. Das haben wir definitiv so nicht erlebt und wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie sich einen Besuch der indigenen Bevölkerung Sri Lankas nicht entgehen lassen. Wir hatten sogar das Glück den Häuptling des Stammes, Uruwarige Vanniyala Aththo persönlich zu treffen und mit ihm zu sprechen. Ein Erlebnis ist der Besuch des Stammes allemal.


Die Stelzenfischer

An der Südküste Sri Lankas, zwischen Unawatuna und Weligama, sitzen Männer bewegungslos auf Stelzen und fischen. Die einzigartige Fangtechnik, die nur an diesem kurzen Küstenabschnitt praktiziert wird, hat entgegen allen Mythen ihren Ursprung erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Angelplätze auf den Felsen der rauen Küste überfüllt waren und die Männer auf Wracks und Trümmer ins Meer kletterten um inmitten der Schwärme zu fischen. Die Arbeit ist hart und wenig ertragreich, der Lohn schmal. Doch seit Touristen die Insel erobern und bereit sind für ein Foto dieser gelebten exotischen Tradition Geld zu zahlen, steigen viele der Männer nur noch gegen Bares auf ihre Stelzen, um in wenigen Minuten mehr zu verdienen, als ein Fischer an einem ganzen Tag.


Optimale Reisezeit

Sri Lanka kann ganzjährig gut bereist werden. Optimalerweise orientiert man sich aber an einer Teilung der Insel in Nordost und Südwest. Ist es an der Westküste durch den Südwestmonsun regnerisch, herrscht an der Ostküste ein trockenes Klima. Hier finden Sie weitere Informationen.

Sprache

Bis 1957 war Englisch offzielle Amtssprache in Sri Lanka. Auch heute noch wird diese Sprache von einem beträchtlichen Teil der Einwohner des Inselstaates beherrscht